Dienstag, 11. August 2009

Final Countdown

Hallo zusammen,

jetzt ist die Zeit gekommen...der letzte Bericht folgt sogleich, und übermorgen geht es für mich dann auch schon wieder Richtung Heimat.
Die letzten Tage in Singapur war ich natürlich damit beschäftigt meine Lieblingsplätze noch einmal abzuklappern...Stanley, Clark Quay, Merlion, Botanischer Garten und Chinatown.
Die Wehmut ist ganz klar da, aber jetzt freue ich mich ehrlich gesagt nur noch auf zu Hause.

Nun aber zum letzten Wochenende. Am Freitag ging es mal wieder mit einer 6 Uhr Maschine in die Ferne. Diesmal: Hong Kong.
Am Flughafen haben wir uns dann erstmal in andere Klamotten geworfen. Bei Jetstar sind 15 Grad Temperatur normal - in Hong Kong im Moment eher 31 Grad bei 85-90% Luftfeuchtigkeit. Aber uns kann ja nichts abschrecken!
Unsere Sachen im Schliessfach verpackt, haben wir uns mit dem Bus dann auf den Weg zum groessten freistehenden sitzenden Buddha der Welt gemacht. (ich weiss nicht, aber der auf Phuket kam mir ja groesser vor...)

Superschoen, ging es mit der Seilbahn (natuerlich dt. Qualitaet) ziemlich lange bergauf. Hier hat man einen schoenen Blick auf die kleinen Inselchen die in der Naehe sind. Wirklich sehr schoen und ruhig.
Danach ging es Outlet shoppen. Puma Turnschuhe fuer 30 Euro usw...
Ein paar Stunden spaeter, mit dem Koffer bepackt in den Zug und mim Taxi zum Hotel.

Am naechsten Tag haben wir uns dann erstmal eine Stadtrundfahrt mit einem Bus gegoennt. Zuerst durch Hong Kong Island, dann mit dem Boot rueber nach Kowloon und dort noch einmal das gleiche Spiel. Hier mussten wir allerdings einen kleinen Zwischenstopp einlegen.

Nachdem ich in einem Touri Prospekt vom Flughafen die Werbung fuer das Modern Toilet Restaurant gesehen habe, musste ich da einfach hin. Die anderen beiden zu begeistern war allerdings nicht sonderlich schwierig. Ich glaube die Power Point Praesentation mit dem lecker Essen aus Badewannen und Klos hat jeder irgendwann mal bekommen :)
Also hatten wir unseren Drink aus einem Pissoir und die Hauptspeise aus Badewannen und einem normalen Klo. Die Nachspeise war Scheisse. (Schokoeis aus einem Stehklo :))

Danach ging es dann wieder mit dem Boot rueber nach Hong Kong Island und mit dem Taxi zum Peak. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir von der Lichter- und Lasershow nichts sehen konnten. Wenigstens haben wir es geschafft, einen ungestoerten Platz zu ergattern und uns dort ueber die mangelnde Sicht zu aergern. Nach einem kurzen Abstecher im Hotel haben wir uns dann doch noch nach Lang Kwai Fong aufgemacht - ich wuerde es mal das Schwabing HongKongs nennen. Unterschiedlichste Musik aus allen Laeden, viele Menschen, teilweise in komischen Kostuemen. (gut, vielleicht ist es doch anders als Schwabing :))


Am naechsten Tag ging es morgens erstmal zur Peak Tram. Dort wollten wir unser Ticket einloesen um standesgemaess auf den Berg zu fahren. Leider waren wir frueher da, als die Herren die die Tickets verteilen. Nach einer halben Stunde konnten wir dann aber auch schon den Berg hinauf. Und diese alte Bahn faehrt ja wirklich eine wahnsinnige Steigung den Berg hoch. Dort konnten wir uns dann auch mal davon ueberzeugen, dass man von dort durchaus mehr sieht, als Wolken. Ein kurzer Drink im Bubba Gump war auch noch drin - aus Forrest Gump...ist wohl eine Kette.
Danach sind wir mit einer 800 m langen Rolltreppe durch einen Teil der Stadt gefahren und konnten auch ein paar ruhigere Ecken Hong Kongs sehen. Die Spezialitaet Dim Sum durfte natuerlich auch nicht fehlen. Nachdem wir uns noch ein wenig im Einkaufsparadies rumgetrieben haben (hier aber erfolglos davongezogen sind), ging es wieder ins Hotel, damit wir puenktlich die Faehre rueber nach Kowloon kriegen.

Dort wollten wir noch zum Vogel-, Blumen- und Fischmarkt bevor wir uns um acht die Lichtershow (A Symphony of Lights) mit Blick auf Hong Kong Island angeguckt haben.
40 Hochhaeuser sind Teil einer riesigen Show mit vielen bunten Lichtern, Lasern und Musik. Wirklich sehenswert.

Zum Abschluss ging es dann in die Aqua Bar in den 30. Stock um ein paar Drinks mit Blick auf die gigantische Skyline zu geniessen.

Nachdem die Preise etwas gesalzen waren, baten wir unseren Taxifahrer darum, uns in eine Bar in der Naehe vom Hotel zu bringen. Gelandet sind wir allerdings im Rotlichtviertel. Da erschien es uns dann doch sicherer, nicht die Bar mit Thai, Malay and Indonesian aufzusuchen. Nicht, dass noch eine andere Nationalitaet hinzugefuegt wird. Also haben wir uns mit ein paar Englaendern in eine Sportkneipe gesetzt, wo Manu gegen Chelsea lief :)

Am Sonntag sind wir ein wenig durch klimatisierte Malls gezogen. Noch einmal mit dem Bus ueber Lantau ins Gruene und am Abend ging es dann zurueck zum letzten Flug nach Singapur.

Jetzt muessen nur noch die letzten Dinge gepackt werden und dann gehts auf nach Hause.

Ich verabschiede mich mit einer Zeile aus unserem Bali Lied:

"I'm leaving on a jet plane, don't know when I'll be back again"

Sonntag, 26. Juli 2009

Auf den Spuren Lara Crofts

Hallo zusammen,

so, jetzt wurde also endlich Zeit auf die Spuren Tomb Raiders zu gehen. Und nein, ich meine nicht nur Angelina Jolie...
Am Donnerstag ging es um halb vier aus den Federn. Nachdem wir alles im Hotel deponiert hatten ging es dann auch schon auf zu den Tempeln von Angkor. Traditionsgemäß natürlich im Tuk Tuk.
Am Eingang bekommt man eine schöne Eintrittskarte mit Foto und ist auch nur 40 Dollar ärmer.
Jetzt gibt es erstmal nur eine kurze geschichtliche Zusammenfassung. Wirklich nur kurz.

Die Tempel von Angkor wurden zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert erbaut. Das bekannteste Bauwerk ist Angkor Wat. Es ist das größte religiöse Bauwerk der Welt. Als es erbaut wurde wohnten dort 1 Mio. Menschen - damals hatte London noch überschaubare 50.000 Einwohner. Heute schmückt Angkor Wat auch die Flagge des Königreichs Kambodscha.
Wir wollten uns allerdings Angkor Wat für den nächsten Tag aufheben. Auf den knapp 200km² gibt es aber auch noch eine Reihe anderer Tempel.
Zuerst ging es nach Angkor Thom - eine Stadt die von einer 6m hohen und 8m breiten Mauer umgeben wird. Schon hier sind jede Menge filigrane Reliefs und Gesichter die einen überall beobachten zu sehen. Zu Angkor Thom gehört der Tempel Bayon, Baphuon, die Terrasse der Elefanten und die des Leprakönigs. Da die Tempel doch schon einige Jahre auf dem Rücken haben und die längste Zeit vom Dschungel eingenommen waren, sind sie schon recht mitgenommen.
Überall laufen Restaurierungsarbeiten, wobei zu hoffen ist, dass hier noch etwas nachgearbeitet wird. Die Tempel sind größtenteils schwarz und hellgraue Reliefteile fallen dann leider doch minimal auf.
Die Größe der Tempel ist schier unfassbar. Was ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen kann ist die Höhe der Stufen. Wie die Asiaten hier ohne Probleme hochklettern ist mir wirklich ein absolutes Rätsel. Nachdem wir die ersten Tempel immer fast bis zur Spitze erklommen haben, konnten wir uns dann nicht mehr dafür begeistern auch Ta Keo zu erklimmen...Für Ta Prohm allerdings wieder um so mehr. Als alter Freund sinnloser Unterhaltung war ich hierauf natürlich am gespanntesten. Hier wurde nämlich u.a. Tomb Raider gedreht. Und bis vor nicht allzulanger Zeit dachte ich noch, dass es das Werk eines begabten Kulissenbauern Hollywoods war. Allein deshalb ist es so beeindruckend vor den riesigen Bäumen zu stehen, die auf den Tempeln wachsen, riesige Felsen sprengen und das ganze etwas surreal aussehen lassen. Ich muss zugeben, dass auch wenn Angkor Wat das Schmuckstück der Tempelanlage sein soll, mir doch dieser von der Natur eingenommene Tempel mit Abstand am besten gefallen hat.

Anschließend ging es nur noch zu einem kleinen Tempel und zum See Shra Sang. Nach ein paar Stunden sahen alle Tempel ehrlicherweise gleich aus. Also haben wir beschlossen lieber am nächsten Tag weiterzumachen, wenn wir die Reliefs und Statuen wieder würdigen können.
Unser Tuk Tuk Fahrer hat uns dann in der Innenstadt in der Bar Street abgesetzt und anschließend ging es dann auch schon wieder ins Hotel zurück. Wir mussten am nächsten Tag schließlich früh raus.

Am nächsten Tag wurden wir dann um fünf von unserem Fahrer am Hotel abgeholt. Wer braucht schon Schlaf. Mit uns haben sich aber doch noch einige andere aus den Betten gequält und durften gegen halb sechs den atemberaubenden Sonnenaufgang über Angkor Wat bewundern.
(sorry, ich musste mehr Bilder reinpacken....)

Dann wurden erstmal ein paar Kekse eingenommen. Es gab ja schließlich auch an diesem Tag viele Tempel mit vielen Treppen zu besteigen. Und man will ja schließlich gestärkt werden. Nachdem wir von einigen Ameisen attackiert wurden, wurden wir Zeuge, dass es wohl wirklich wahrscheinlicher ist, von einer Kokosnuss erschlagen zu werden als von einem Hai gefressen zu werden. Man glaubt gar nicht was es für einen Knall tun kann, wenn sie sich 1. löst und 2. auf dem Boden aufkracht....
Danach stand mal wieder eine kleinere Wanderung an. Nach einem kleinen Aufstieg hatten wir Phnom Bakheng fast für uns, da sich nicht viele Touristen auf den Berg verlaufen hatten. Von hier hat man sowohl einen wunderschönen Blick auf Angkor Wat, als auch auf die umliegenden Reisfelder.
Danach ging es noch zu den Tempeln Preah Khan, Neak Pean und Ta Som.
Danach ging es wieder nach Siem Reap. Ein wenig durch die Stadt und einen kleinen Markt geschlendert, ein spätes Frühstück eingenommen und dann waren wir auch froh, dass wir wieder im Hotel waren.
Gestern ging es dann zur Roluos Gruppe. Diese Tempel sind noch um einiges älter als die Haupttempel der Angkor Anlage. Nachdem sie 13km außerhalb der Stadt liegen, sieht man hier auch viel vom Leben der Menschen. Verfallene Holzhütten und Kinder die in Drecktümpeln baden sind hier überall zu sehen. Allerdings ist es schön, dass sich hier die Kinder noch freuen Touristen zu sehen und lachend und winkend am Straßenrand stehen. Ansonsten sieht man die Kinder hier leider eher bettelnd an den Tempeln. Leicht fällt es einem nicht, die kleinen wirklich scharenweise zu übersehen.
Die Landschaft ist wirklich eine Augenweide - Reisfelder und Lotusteiche wohin das Auge blickt.
Auch hierher verlaufen sich nicht sehr viele Touristen und die angeblich nicht so spannenden Tempel werden gleich viel schöner, da man sie in Ruhe genießen kann.
Als Abschluss ging es dann noch auf die andere Seite der Stadt zum größten See Südostasiens.
Kambodscha war wirklich eine Reise wert. Vielleicht muss man manchmal Menschen wie dort sehen um zu erkennen wie gut es einem geht.
Jetzt steht nur noch eine Reise an und dann ist dieses Abenteuer auch vorbei.

Bis bald und alles Liebe.
Katrin

Sonja in Singapur

So, hier gibts nur ein paar Bilder....


Wer mehr wissen will - kann ja einfach mal auf Sonjas Blog schauen ;)

Dienstag, 14. Juli 2009

Schweinegrippenalarm und andere Ausflüge

Hallo zusammen,
es ist schon wieder soviel Zeit vergangen - grosse Reisen gab es zwar nicht, aber immerhin ein paar Ausflüge im Lande Singapur. Nachdem meine Ellis hier waren, wurde Singapur mal wieder etwas genauer erobert. Jetzt habe ich wirklich alles gesehen, was ich sehen wollte!

Gleich am ersten Tag ging es auf in die Widlnis. Das Sungei Buloh Mangroven Reservoir hat gerufen. Wir waren allerdings in der "Nebensaison" da - ansonsten kann man dort wohl jede Menge Vögel auf der Durchreise beobachten. Wir mussten uns allerdings mit komischen Mudskippern und Waranen zufrieden geben. Wobei man im ersten Moment schon komisch guckt, wenn so eine Riesenechse den Weg vor einem kreuzt.
Danach ging es zum Kriegsdenkmal nach Kranji. Hier wird den Opfern des 2. Weltkriegs gedacht. Ein sehr schöner ganz ruhiger Ort, anden sich scheinbar nicht viele Touristen verlaufen.

Eigentlich hätte ich letzte Woche Dienstag frei gehabt. Aber der Schweinegrippenverdacht hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nachdem hier ja andauernd Mails rumgehen, dass ein verantwortungsvoller Mitarbeiter zu Hause bleibt wenn er krank ist, bin ich natürlich brav wie ich bin am Montag mit meinem Halsweh zum Onkel Doktor gegangen. Ja, dort wird man leider vor Eintritt erstmal untersucht - Ergebnis: Fieber und somit Schweinegrippenverdacht. Mit einem Mundschutz ausgerüstet und einem roten Punkt markiert wurde ich dann erstmal in die Quarantäne Station gebracht (die im übrigen in der Tiefgarage war). Nach einer kurzen Untersuchung war ich dann allerdings nicht mehr ein potentieller Überträger und durfte in abgesperrten Bereich Nummer zwei. Kurze Zeit später wurde ich dann auch mit einem Haufen an Medikamenten wieder entlassen. Nochmal Glück gehabt...
Der geplante Uralubstag wurde dann auf Freitag verschoben und auf ging es ins MacRitchie Reservoir. Eine Regenwaldtour deren Highlight eine 250m Hängebrücke über den Baumwipfeln der riesigen Bäume ist. Neben den Echsen haben diesmal auch eine Reihe von Affen unseren Weg gekreuzt und wir sind auch nur knapp einem tropischen Regenschauer entkommen. Gut, dass wir gleich morgens zu unserer 12km Tour aufgebrochen sind.

Am Samstag ging es dann nochmal ein bisschen nach Chinatown, zum Singapore River und zum Boat Quay. Man muss sich ja schliesslich über den Verlauf der riesigen Baustellen auf dem laufenden halten.
Am Sonntag dann noch einmal die East Coast mit den grossen Containerschiffen im Hintergrund abgelaufen und schwupps waren die gemeinsamen Tage rum.










Abends musste dann natuerlich u.a. eine originale Peking Ente verkostet werden, der Japaner wurde aufgesucht, der 71.Stock unsicher gemacht und noch einiges mehr. Schön, dass ihr mich ein zweites mal beehrt habt.
Jetzt ist es noch ein knapper Monat in der Ferne. Zwei Reisen warten noch auf mich und nächste Woche kommt mich Sonja noch einmal besuchen. Daher werden die letzten Tage hier vermutlich wie im Fluge vergehen und der nächste Bericht wird auch nicht mehr lange dauern...:)

Bis bald und Liebe Grüsse
Katrin

Montag, 25. Mai 2009

Off to Tokyo

Hallo zusammen,

ich melde mich zum letzten mal vor meiner Deutschlandreise aus der Ferne - nächste Woche mache ich ganz bestimmt nichts. Ich bin heute morgen doch ehrlicherweise seehhhr müde gewesen!
Am Donnerstag Abend ging es alleine auf zum Flughafen. Nachdem die anderen Mädels Tokio ja bereits im Februar unsicher gemacht haben, war jetzt für mich die Zeit gekommen Bianca und Julia in der großen Stadt zu besuchen. Und groß ist überhaupt kein Ausdruck!
Nachdem der Flug über Peking nur die Hälfte gekostet hat und man ja schließlich im Flugzeug schlafen kann, war ich dann nach 13h in Tokio angekommen. Vorbei an der Fiebermeßkontrollstation (phasenweise kam ich mir ohne Mundschutz fast wie der Außenseiter vor!) ab zum Bus. Dort gab es zur Abwechslung sogar englische Durchsagen und nach einer kurzen Taxifahrt war ich dann in Biancas 21 m² Apartment angekommen. Also effiziente Bauweise ist definitiv eine Stärke der Japaner. Aber anders kann eine Metropole wohl auch nicht die Größe von 36 Millionen Einwohnern erreichen.

Kaum angekommen, ging es auch schon auf zum Asakusa - Senso - ji Tempel. Ein sehr schöner Tempel. Wobei das Hauptgebäude im Moment leider renoviert wird. Danach ging es nach Shibuya. Hier kann man das wohl bekannteste Bild Tokios bewundern. Die Kreuzung die gleichzeitig von allen Seiten von Fußgängern überquert wird. Leider scheint es wohl etwas ruhig an dem Abend gewesen zu sein - wobei ich das "ruhig" nicht wirklich nachvollziehen kann. Vorbei an vielen bunten Schildern und Spielhallen, ging es dann für einen kurzen Abstecher in die Love Hills. Die Stundenhotels der japanischen Bevölkerung....
Abends waren wir dann klassisch Hotpot und noch ein paar andere Sachen essen. Und nachdem wir uns verquatscht hatten, war dann leider der Karaoke Abend auch gestrichen.

Am Samstag Morgen ging es mit Bianca und Sandra (Praktikantin) zum Daimon– Zojo-ji Tempel Schrein. Dort gibt es neben der eigentlichen Tempelanlage noch jede Menge kleine Steinfiguren die lustig bunt geschmückt sind. Das steht wohl für die jungen Mönche. Direkt dahinter steht der größte Eiffelturm der Welt. Dieser heißt in Tokio - Tokyo Tower und ist rot weiß angemalt. Von der 250m hohen Plattform hat man einen wahnsinnigen Blick auf die Stadt die gar nicht zu enden scheint! Der Fuji war leider nicht zu sehen. Was man außerdem sehen konnte, war die Golden Gate Bridge - diese heißt in Tokio allerdings Rainbow Bridge...
Danach ging es in den Hama-Rikyu-Palastgarten mit Nakajima-Teehaus. Ein schöner japanischer Garten, wo man auch gleich die Teezeremonie live erleben kann. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Ich war wirklich motiviert der Anleitung zu folgen die wir zusätzlich zu unserem rosa Blütentörtchen und der Schale Grüntee bekommen haben. Eigentlich muss man zuerst das Törtchen auf eine bestimmte Art zerteilen und darf dann erst den Tee trinken (vorher muss man natürlich die Schale erst um 90 und dann nochmal um 180 Grad im Uhrzeigersinn drehen). Aber dieses Törtchen war leider dermaßen ekelhaft, dass ich nach dem zweiten Bissen beim besten Willen nichts mehr davon runtergekommen habe. Leider war der Tee auch kein guter Ausgleich - hat schon mal jemand Tee mit leichtem Fischgeschmack getrunken???? Wir sind dann doch relativ schnell wieder gegangen - aber zu sehen wie das ganze abläuft war trotzdem sehr interessant!
Danach ging es nur kurz was essen und dann zum größten Bahnhof der Welt. Alleine im U-Bahn Teil wäre ich verloren gewesen! Dann ging es noch durch die bunte Welt Shinjukus mit vielen hohen Bankengebäuden und jede Menge Einkaufscentern.
Abends ging es dann zusammen mit ein paar von Julias Kollegen ins Gonpachi - das Restaurant aus dem ersten Kill Bill Film. Sehr gutes Essen und sehr guter Pflaumenwein!



Am Sonntag ging es dann zuerst ins Kiddyland! Fünf Stockwerke voller Mist - mein persönliches Paradies. Eins nur für Snoopy, eins für Hello Kitty... Einfach toll!
Durch den Regen (ja, der muss hervorgehoben werden - ich fands super!) ging es dann ins Freak-Viertel Harajuku. So angezogen habe ich Leute noch selten auf der Straße rumlaufen sehen! Sehr unterhaltend das zu beobachten! Das letzte Ziel war dann der Meiji Schrein. Der Eingang ist ein Tor aus 1000 jährigem Zedernholz. Sehr schön mitten im Wald gelegen. Hier konnte ich sogar den Teil einer japanischen Hochzeit erleben.

Dann ging es leider auch schon zurück...Heute morgen um sechs Uhr bin ich in Singapur gelandet und um neun wieder brav an meinem Schreibtisch gesessen.





Fazit: Tokio ist meine Stadt - eine ganzes WE bei schönem frühlingshaftem Wetter, überall Getränkeautomaten, beheizte Klobrillen und jede Menge Mist zu kaufen. Ich hätte es bei Bianca gerne noch ein paar Tage länger ausgehalten - Danke, dass ich Dein kleines Reich mit Dir teilen durfte! Wobei mein Geldbeutel das wohl nicht sehr gut mitgemacht hätte. Tokio ist nun mal die teuerste Stadt der Welt!

Viele Grüße und bis bald.
Eure Katrin